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24 März 2020

Kurzarbeitergeldregelungen für die Mitarbeiter in unseren Geschäftsstellen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Ihnen heute ein kurzes Update unserer Bemühungen um Hilfen für unsere Agenturen in diesen schweren Zeiten geben. Zur Zeit  erreichen uns vielfältige Fragestellungen rund um das Thema Kurzarbeitergeldregelungen für die Mitarbeiter in unseren Geschäftsstellen. Wir sind deshalb sehr froh, dass die Provinzial für uns den Kontakt zu einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf hergestellt hat, damit wir uns hier entsprechend beraten lassen können. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an unseren Vertragspartner für diese schnelle und unbürokratische Hilfestellung.

Es sind viele Fragen zu klären, denn das Thema „Kurzarbeitergeld“ ist nicht so einfach, wie es sich in den Medien vielfach liest. Es müssen bestimmte (vertragliche) Voraussetzungen geschaffen werden, um überhaupt einen Antrag stellen zu können. Die Anwaltskanzlei ist uns jetzt gerade dabei behilflich, entsprechende Unterlagen zusammenzustellen. In Frage kommen für einen evtl. Kurzarbeitsgeld-Anspruch: Azubis (mit Einschränkungen), angestellte Kundenberater und sozialversicherungspflichtige Vertriebsassistentinnen (keine Geringfügigkeitsbeschäftigte). Eine Beantragung für den Monat März wird durch den Anwalt nicht mehr empfohlen, da neben den vertraglichen Voraussetzungen auch Urlaubskonten geregelt werden müssen.

Bitte gehen Sie daher davon aus, dass bei einem positiven Bescheid seitens der Arbeitsagenturen ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld ab April besteht. Wir werden Ihnen hierzu weitere Informationen zusammen mit den angesprochenen Unterlagen noch in dieser Woche in einer weiteren Info zuleiten. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, mit unseren kompletten Teams durch diese Krise zu gehen und einen gemeinsamen Neuanfang in alter Stärke zu starten!

Aber auch darüber hinaus gilt es, für die Geschäftsstellen wichtige, oft vielleicht sogar schon existentielle Fragen anzugehen und zu einer positiven Klärung zu bringen. Wir müssen mit den Entscheidungsträgern der Provinzial über Themen sprechen, welche unsere finanzielle Situation durch krisenbedingte Umsatzrückgänge noch verschärfen werden: u.a. Umgang mit Storni, Mahnverfahren bei krisenbedingten Zahlungsschwierigkeiten unserer Kunden. Hier sehen wir uns als Ihre Interessenvertreter in einer besonderen Verantwortung, mit dem Haus bestmögliche Vorgehensweisen zu vereinbaren. Wir sind zuversichtlich, auch hier wie in den meisten Themen um Hilfen in der Krise einen Schulterschluss mit den Entscheidungsträgern zu schaffen.

Wir werden die nächsten Tage also weiter intensiv nutzen, um mit der Kanzlei und den Führungskräften der Provinzial über alle Möglichkeiten von „Hilfsmaßnahmen“ zu sprechen. Auch wenn es sehr schwer fällt – haben Sie bitte ein wenig Geduld. Alle Beteiligten tun alles, damit wir erfolgreich da weitermachen können, wo wir vor 10 Tagen aufhören mussten.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich und vor allem passen Sie gut auf sich auf!

 

Ihr Vorstand

 

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